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Bandname:
Berlin Boom Orchestra

Mitglieder (Instrumentenzuordnung):
Jonas (Drums), Nils aka „Der Yeti“ (Bass), Flo (Gitarre), Antonie (Orgel, Keys, Backing-Vocal), Moritz (Saxophon), Frederick (Trompete), Anne (Posaune), Bruno (Percussion, V-Drum, Backing-Vocal), Filou (Vocals, Violine)

Durchschnittsalter: zeitlos

Gründungsjahr: 2007

Ort/Herkunft:
Berlin Kreuzberg

Internetadresse:
www.berlinboomorchestra.de

CDs:
„Demo“ (EP 2007, in Eigenregie); „Kaboom“ (Studioalbum 2008, MKZWO Rec.), „Live in Kreuzberg“ (Live EP 2009, MKZWO Rec.); „Hin Und Weg“ (Studioalbum 2010, Pork Pie / Wallcitymusic)

Datum des Interviews: 18.11. 2010


Die "direkten" Fragen ;-):

DerDUDE:
Hallo! Mal ein paar Fragen direkt zu euch, wenn ich darf?:
Wie würdet ihr eure Musikrichtung als Ska-Band näher charakterisieren?

Berlin Boom Orchestra:
Wir sind keine Ska-Band ;-) Nee, im Ernst, wir machen Reggae, Ska, eine Prise Dancehall und wagen immer wieder mal einen Blick über den Tellerrand. Wir sind 9 Menschen, die sich in unterschiedlichen Spielarten offbeat-basierter Klänge zu Hause fühlen und mal mehr das Eine oder das Andere betonen. Das wichtigste ist der Groove, nicht wie du die Musik nennst.

DerDUDE:
Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen?
Berlin Boom Orchestra:
Wie alles beim Berlin Boom Orchestra: Es war eine lange, ausufernde, in verschiedenen Kneipen geführte Diskussion. Neben diesem Vorschlag gab es noch diverse andere Favoriten. Irgendwann – hauptsächlich weil ich eine intrigante Sau bin – und bevor die Entscheidung gefallen war, stand der Name mal auf nem Flyer für ein Konzert im Berliner Umland. Und das war ein ziemlich geiler Abend und danach hiessen wir so. Namen sind Schall und Rauch, die Bedeutung musste selber reinfüllen, bzw. gefallen hat uns der Name eigentlich erst im Nachhinein.

DerDUDE:
Welchen Song sollte man sich anhören, um eure Musik am besten kennenzulernen?
Berlin Boom Orchestra:
Also die Ska-Fans hören vom aktuellen Album „Hin und Weg“ am besten den Track „Stagnation“, ansonsten seien auch die Tracks „Nicht egal“, „Nein, Mann!“ und „Wenn es losgeht“ anempfohlen.

DerDUDE:
Welches ist euer Lieblingssong/ -CD?
Berlin Boom Orchestra:
Doppel-Ui. Das ist für das gesamte BBO unbeantwortbar, zumindestens wenn ich mit heiler Haut die nächste Probe verlassen möchte. Ich denke aber, es gibt den ein oder anderen Song speziell aus dem Ska-Bereich, bei dem die gesamte Bumms-Kapelle bei der Aftershow-Party die Tanzfläche entert und das sind Sachen wie „Dance, Cleopatra“ in der Version von Yebo oder aber peinlicherweise auch der berüchtigte Bonanza Ska.


DerDUDE:
Hat euch eine Ska-Band /Ska-Persönlichkeit am meisten beeinflußt?

Berlin Boom Orchestra:
Ui, wenn wir alle 9 das Interview führen würden dann hättest du jetzt ne Menge antworten. Das wäre eine bunte Mischung. Das würde von der alten Garde Skatalites, Prince Buster, Ken Boothe etc. bis zu modernen Größen wie Slackers, New York Ska Jazz Ensemble oder Rotterdam Ska Jazz Foundation reichen.

DerDUDE:
Welche Musikrichtung, neben dem SKA, hat euch am meisten geprägt?

Berlin Boom Orchestra:
Ein paar von uns haben früher bei „skaquadrat“ gespielt und kommen klar aus der Ecke. Andere haben in Reggae-Formationen ihre Sporen verdient, wieder andere hatten vorher mit Offbeat nix am Hut. Unser kleinster gemeinsamer Nenner ist sicherlich Reggae. Umgucken tun wir uns auch im Dancehall und Dub. Beeinflussen lassen wir uns auch von Jazz-Elementen oder bei Balkan-Klängen.


DerDUDE:
Gibt es eine Botschaft, die ihr mit eurer Musik vermitteln wollt?

Berlin Boom Orchestra:
Die Botschaft der Musik macht sich in deinen Beinen und in deinem Lächeln bemerkbar. Wir wollen, dass die Leute abfeiern und Tanzen. „Die“ inhaltliche Botschaft gibt es bei uns nicht. Aber wir haben eine Menge zu sagen über das es sich nachzudenken lohnt. Dass es sich lohnt, den gesellschaftlichen Verhältnissen auf den Zahn zu fühlen und sich einzumischen, nicht alles hinzunehmen. Dass es ein Unding ist, dass wir mit unserem Pass in jedem Land dieser Welt herumreisen dürfen, während jährlich tausende Flüchtlinge auf dem Weg in das vermeintlich sichere Europa im Mittelmeer elendig ertrinken usw..

DerDUDE:
Hat SKA für euch auch eine politische Bedeutung? Wenn ja, welche?

Berlin Boom Orchestra:
Hm, Musik ist immer nur in einem bestimmten Kontext politisch. Ska kommt ja nun mal aus einem Land, dass man allgemeinhin zur „Dritten Welt“ gezählt hat, also zu den Ländern der Erde, die richtig doll arm sind. Natürlich beeinflusst das eine Musik, dass muss man sich klar machen. Ska war die erste Sache von dort, die von unten kam und die schwarz war. Es waren schwarze Sängerinnen und Sänger, schwarze Musiker und Musikerinnen etc. Und das macht, obwohl die Texte teils eher „leichte“ Themen behandelt haben, die Sache politisch, denn es war nicht lange her, dass Jamaika Kolonie war und die schwarze Bevölkerung lebte und lebt immer noch größtenteils in Armut. Wenn die frühen Rocksteady-Interpreten und späteren Reggae-Artists, die wie Bob Marley alle Ska-Musiker waren – und die im übrigen diese Musiken wenig voneinander trennen – von einem unbeschwerten Leben singen, dann weil sie wussten, wie es ist, keine Schuhe zu besitzen und nicht zu wissen, wie man seinen Kinder am nächsten Tag satt kriegt.

Später besangen die Leute diese gesellschaftlichen Missstände dann auch explizit aber die positive Energie, die von Ska und Reggae ausgeht, blieb. Und da steckt für mich das Geheimnis. Nix ist unpolitisch aber speziell diese Musik kann ernste Texte und Lebensfreude, in der immer auch ein Aufbegehren steckt, zusammenbringen. Da singen Ethiopians von „Empty Belly“ also von Hunger und jeder weiß, dass weltweit jeden Tag Kinder sterben, weil sie nicht genug zu essen bekommen. Eine Thematik, bei der es mir eng im Hals wird. Aber das Lied hat so einen unglaublich magischen Groove, dem ich mich dann eben doch nicht entziehen kann und der mir Spaß macht. Und trotzdem bleibt der Text im Kopf und die Wut...


Die Fragen zu den Konzerten (20-40 pro Jahr):

DerDUDE:
Ein paar Fragen zu euren Konzerten: Was waren eure besten und schlimmsten Konzertorte?
Berlin Boom Orchestra:
Bester Ort ist schwer zu sagen, abgesehen von Berlin und den Konzerten, die unsere Agentur Wallcitymusic regelmäßig organisiert. Die Hauptsache ist eigentlich immer, ob die Veranstalterinnen und Veranstalter cool sind und da haben wir über die Jahre echt einige nette Bekanntschaften geschlossen. Aus jüngster Vergangenheit fallen mir da zum Beispiel die Riding Higher Crew aus Bayern ein oder die Leute von Cable Street Beat aus Gütersloh. Das derbste Auswärtsspiel-Publikum haben wir traditionell im Bunten Haus in Celle.
Der schlimmste Ort kennzeichnet sich auch eher durch die betreibenden Leute aus. Da fällt mir ein Club in einer Kleinstadt in der ostdeutschen Provinz ein. Da waren wir im Winter auf Tour und als wir ankamen mussten wir dem Chef vom Club erstmal anhand seiner eigenen Flyer beweisen, dass wir heute ein Konzert bei ihm spielen. Zu Essen gab es für die ganze Band, Techniker, Mercherin und Tourmanager – insgesamt 13 Menschen – eine Schale Kartoffeln und ein bißchen pappiger Salat. Im Backstage konnte man den eigenen Atem sehen, aber die Unterkunft schoss den Vogel ab: Das war so kalt, verdreckt und unappetitlich, das würde ich echt meinen Feinden nicht wünschen.

DerDUDE:
Auf SKA-Konzerten findet man ja wirklich die unterschiedlichsten Typen. Wie würdet ihr euer Publikum charakterisieren?
Berlin Boom Orchestra:
Auf jeden Fall auf Zack! Ganz verschiedene Leute, von jung bis alt, zeckig bis schick aber immer bereit, es krachen zu lassen und richtig was zu geben. Manchmal haben wir so eine Art kleinen Contest am Laufen, wer länger durchhält: wir oder die Leute. Ich glaube es ist grad Gleichstand.

DerDUDE:
Was spielt ihr als Zugabe (welchen Song)?
Berlin Boom Orchestra:
„Achtung, Achtung!“ von unserem ersten Album „Kaboom“ (2008/MKZWO Rec.).

DerDUDE:
Gibt es ein verrücktes Erlebnis auf einer Tour, welches erzählenswert ist?
Berlin Boom Orchestra:
Wenn man viel unterwegs ist, bleibt es nicht aus, dass abgefahrene Sachen passieren. Im Sommer hatten wir eine Menge anstrengender Wochenenden und genau eines davon war so, dass wir nur ein Konzert am Sonnabend hatten. Wir wollten dann schon Freitag auf das Festival fahren, damit man auch mal „privat“ was von der Veranstaltung mitkriegt, das ist nämlich normalerweise nicht so. Wir sind also am Freitag ganz entspannt in Berlin aufgebrochen und hatten alles so getimet, dass wir auf dem Festival auch noch einige internationale Acts hätten sehen können. Doch es kam anders. Irgendwo im Niemandsland hatten wir eine Panne und nachdem wir einige Stunden auf dem Seitenstreifen der A9 Spaß hatten, wurden wir ins schöne Vockerode abgeschleppt. Welche unbekannte Perle der ostdeutschen Kulturlandschaft. Das stundenlange Warten auf das aus Berlin kommende Ersatzauto verbrachten wir mit Schmalzbroten im „Café am Kraftwerk“ - malerisch gelegen zwischen Umspannwerk und Klärwerk – und auf der Alpaka-Farm. Für sagenhaft günstige 50Cent durften wir die possierlichen Tierchen sogar streicheln. Als wir dann nach 13 Stunden unterwegs halb verhungert und total durch auf dem Festival eintrafen wurde dort gerade das „wirklich letzte Lied“ des Abends gespielt und Zeltplätze waren leider auch nicht mehr frei. Das schöne ist, es gibt so einen Moment, da wird einem irgendwie alles auf einmal ganz egal....

DerDUDE:
Mit welcher Band würdet ihr am liebsten zusammen auftreten?
Berlin Boom Orchestra:
Och, da gäb' s einige. Wobei The Skatalites, mit denen wir schon zweimal die Ehre hatten, schon schwer zu toppen sein werden.

DerDUDE:
Was mich schon immer beschäftigt, ist die Frage, wie ihr mit Nazi-Skins auf Konzerten umgeht?
Berlin Boom Orchestra:
Je nachdem, was man sich zutraut aber auf keinen Fall wird mit Nazis gefeiert. Kein Bock auf Nazis – niemals und nirgendwo. Musik aus, Licht an, mit nacktem Finger auf sie zeigen und rausschmeissen. Es muss nicht zwangsläufig eine körperliche Auseinandersetzung geben und Märtyrer können wir nicht gebrauchen, sondern Leute, die einen klaren Kopf behalten, sich zusammenschliessen und gemeinsam handeln. Meistens kennt man ja auf so einem Konzert ein paar Leutchen. Wenn viele Leute etwas wirklich wollen, dann schaffen die das auch. Wenn alles nix hilft: wer nicht hören will, muss fühlen...


Fragen zur Ska-Geschichte:

DerDUDE:
Vielleicht noch ein wenig zum Thema Ska-Geschichte?: Es wird häufig von 1-3 Ska-Welle gesprochen. Inwieweit könnt ihr euch damit identifizieren? Was kommt nach der 3. Ska-Welle? Wie seht ihr die Zukunft des SKA?

Berlin Boom Orchestra:
Wir können uns da nirgendwo drin verorten und surfen mal auf dieser, mal auf jener, ich hoffe aber, dass wir noch viele, viele Wellen erleben werden.

DerDUDE:
Wie kommt es, eurer Meinung nach, dass sich die meisten jungen Bands entweder in Richtung traditional Ska oder Ska-Punk entwickeln?

Berlin Boom Orchestra:
Hm, vielleicht flasht es die einfach am dollsten? Kein Plan, ich denke insbesondere bei Ska-Punk ist es auch etwas weniger komplex zu spielen und bringt dennoch viel Energie rüber. Es hört sich live schneller nach was an, als andere Sachen, so das auch jüngere und unerfahrenere Bands es krachen lassen können. Die Kids haben es ja gerne etwas zappeliger und wollen Action sehen. Ska-Punk ist für mich aber deswegen nix schlechtes, denn den nicht nur mit verzerrten Offbeats, sondern richtig tight und knackig zu spielen ist eine hohe Kunst.

DerDUDE:
Warum hat es der Ska so schwer, sich zu etablieren? Ist Ska zum ewigen Schlummerdasein verdammt?

Berlin Boom Orchestra:
Es ist mir ein Rätsel! Wir sind in Berlin echt bekannt, wir machen das SO36 voll und unser aktuelles Album verkauft sich dafür, dass wir keine riesige Plattenfirma mit den entsprechenden Werbe-Mitteln im Rücken haben, echt gut. Ein Viertel der Auflage hat sich innerhalb der ersten vier Monate verkauft. Für einen Chart-Einstieg bräuchtest du nicht viel mehr. Aber auf den Berliner Radios laufen wir nur bei einzelnen wenigen Sendungen ganz selten mal und eben nicht in der Rotation, was die Vorraussetzung dafür wäre, bekannter zu werden. Ausser Seeed und Gentleman schafft es kein deutscher Reggae-Act ins Radio – anscheinend wird so etwas einfach ignoriert, oder die denken, dass würde nicht gut ankommen, warum auch immer. Es gibt Bands wie „The Busters“, mit denen wir auf Tour waren, die spielen seit 20 Jahren, da kommen tausend Leute zu jeder Show, die sind eine der bekanntesten Bands Süddeutschlands und sie werden dort einfach nicht im Radio gespielt, obwohl das wirklich eingängig, poppige, professionell und sehr gut gemachte Sachen sind, die die spielen. Aber die Zuschauer – und Verkaufszahlen beweisen, dass es nicht an der Musik und den Fans liegt, sondern an der Auswahl, die die Medien treffen. Ich meine, es gibt viele andere Musik-Richtungen, denen das genauso geht aber Ska wird wohl niemals die erweiterte Sub-Kultur verlassen. Ist natürlich ökonomisch für die Bands scheisse aber dafür bleibt die Sub-Kultur auch Sub-Kultur. Ich bin da zwiegespalten, was ich besser fände.


Schließlich was Allgemeines:

DerDUDE:
Letztlich noch ein paar allgemeine Fragen: Welche Band / Ska-CD würdet ihr den Surfern/Ska-People besonders ans Herz legen wollen? (Mal abgesehen von euren eigenen ;-)

Berlin Boom Orchestra:
Aus dem Berliner Underground steigen grad drei neue Sternchen auf, die ich Euch wärmstens anempfehlen möchte. Das sind mit Reggae und Frontfrau mit Hammerstimme „Bonfyah“, mit latein-amerikanischer Spielfreude „Calimocho Sounds“ und mit Traditional Ska&more „Hatless Cat“. Zieht Euch diese Bands rein...

DerDUDE:
Wen würdet ihr als den "Godfather of Ska" bezeichnen?

Berlin Boom Orchestra:
Na den Godfather Laurel Aitken natürlich.

DerDUDE:
Welche SKA-Page würdet ihr den Surfern im Netz besonders empfehlen? Welche Favoriten habt ihr?

Berlin Boom Orchestra:
Ein paar von uns treiben sich beim ska-talk forum herum, ska-lovers ist eine relativ neue, vielversprechende Community. Ach, es gibt soooo viel...

DerDUDE:
Was steht an nächsten Projekten/ Konzerten an? Wird es eine neue CD geben?

Berlin Boom Orchestra:
Wir waren erst kürzlich im Studio und haben „Hin Und Weg“ aufgenommen. 18 Tracks mit Ska, Reggae und Dancehall, inklusive Dub-Remixe. Aufgenommen im Phlexton Studio in X-Berg und gemischt hat das Album der Berliner Reggae-Veteran „Ganjaman“. Release war im Juli und die „Hin Und Weg“-Release Tour läuft bis Ende 2010. Im Neujahr spielen wir traditionell ein großes Konzert – diesmal wird das am 7.1.2011 im SO36 stattfinden, wo wir ein Live-Video drehen werden. Also wer seine Fresse in der Glotze sehen will kommt vorbei und macht Faxen. Die CD könnt ihr für 10  unter www.skaribik-store.de erwerben. Ansonsten ist auf unserer Homepage bei den News immer so einiges zu erfahren, also schaut mal rein.

DerDUDE:
Wann kommt sie raus und was wird auf uns zukommen?

Berlin Boom Orchestra:
Eine ganze Menge! Nee, im Ernst: Hört Euch die CD an, die meisten Songs kann man bei Youtube hören oder auf unserer Homepage www.berlinboomorchestra.de.

DerDUDE:
Sagt doch was ihr wollt! ;-)

Berlin Boom Orchestra:
Vielen Dank fürs Interview und viele Grüße an alle Freundinnen und Freunde offbeatlastiger Tanzmusik und die vielen netten Bands, mit denen wir spielen durften.

DerDUDE:
Ich danke euch für dieses ausführliche, informative und interessante Interview!


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