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Bandname:
The Blue Beat


Mitglieder (Instrumentenzuordnung):

Axel: Vocals & Entertainment
Ruth:
Sax & Percussion
Reinhard:
Trumpet
Wuppi:
Sax
Ingo:
Guitar & Vocals
Marco:
Keyboard & Fancy Footwork
Werner:
Bass Guitar
Jösch:
Drums


Gründungsjahr: 1982

Durchschnittsalter: 35 Jahre

Ort/Herkunft: Rockcity Jülich


Internetadressen:
www.blue-beat.de
www.myspace.com/thebluebeat

CDs:
10 Tonträger (Beiträge) in 25 Jahren

Datum des Interviews: 17.04.2008


Die "direkten" Fragen ;-):

DerDUDE:
Hallo! Mal ein paar Fragen direkt zu euch, wenn ich darf?:
Wie würdet ihr eure Musikrichtung als Ska-Band näher charakterisieren?

The Blue Beat:
Rheinischer Ska

DerDUDE:
Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen?
The Blue Beat:
In Anlehnung an die großartigen „The English Beat“ und dem damaligen Alkoholkonsum der Band nannten wir uns The Blue Beat

DerDUDE:
Welchen Song sollte man sich anhören, um eure Musik am besten kennenzulernen?
The Blue Beat:
„Promises“

DerDUDE:
Hat euch eine Ska-Band /Ska-Persönlichkeit am meisten beeinflußt?

The Blue Beat:
Uns (Ingo & Axel) haben am meisten in den Anfängen „The Specials“ inspiriert.

DerDUDE:
Welches ist euer Lieblingssong/ -CD?

The Blue Beat:
Concrete Jungle (Ingo) und Night Club (Axel)

DerDUDE:
Welche Musikrichtung, neben dem SKA, hat euch am meisten geprägt?

The Blue Beat:
Punk (alle)

DerDUDE:
Gibt es eine Botschaft, die ihr mit eurer Musik vermitteln wollt?

The Blue Beat:
In erster Linie Party und gute Laune.

DerDUDE:
Hat SKA für euch auch eine politische Bedeutung?

The Blue Beat:
Für uns nie, Musik ist für uns kein Instrument zur politischen Willensbildung.


Die Fragen zu den Konzerten:

DerDUDE:
Ein paar Fragen zu euren Konzerten: Was waren eure besten und schlimmsten Konzertorte?
The Blue Beat:
1. Schlimmste Konzert: Bielefeld, mit den Deltones, volles Haus, aber auch ein voller Bassist, der uns den wichtigen Gig kaputt gemacht hat. 2. schlimmste Konzert: Weimar, autonomes Zentrum, 20 rechte Glatzen, ohne jegliche Reaktion nach den Stücken, Pulverfaß, Veranstalter meinte: „War doch super, sie sind nicht raus gegangen, wie bei den anderen.“
Bestes Konzert: Alle Konzerte hatten ihre Highlights, entweder musikalisch, stimmungsmäßig oder After-Show-Party. Hervorzuheben wären da „Okie Dokie, Neuss“, „Röhre“ in Stuttgart mit Laurel Aitken sowie die Gigs in Aurich und Wittmund

DerDUDE:
Auf SKA-Konzerten findet man ja wirklich die unterschiedlichsten Typen. Wie würdet ihr euer Publikum charakterisieren?
The Blue Beat:
Spaßig, tanzfreudig und 100% gemischt

DerDUDE:
Was spielt ihr als Zugabe (welchen Song)?
The Blue Beat:
Den „Skango“ ,“Too much pressure“ uvm.

DerDUDE:
Gibt es ein verrücktes Erlebnis auf einer Tour, welches erzählenswert ist?
The Blue Beat:
Andere Länder andere Sitten: In Wittmund brachte uns die 80 jährige Pensionsbesitzerin zum Frühstück erst mal jedem einen Korn. In Zell wollte uns die Pensionswirtin nicht aufnehmen, da sie uns zuerst für einen Kegelclub und danach für die „Toten Hosen“ hielt. Uvm..

DerDUDE:
Mit welcher Band würdet ihr am liebsten zusammen auftreten?
The Blue Beat:
Axel mit „The Clash“ würde es sie noch geben. Ingo mit Shawn McGowan „The Pogues“

DerDUDE:
Was mich schon immer beschäftigt, ist die Frage, wie ihr mit Nazi-Skins auf Konzerten umgeht?
The Blue Beat:
Das Problem hat sich in den letzten Jahren nicht ergeben und wir wollen sie auch nicht dabei haben.


Fragen zur Ska-Geschichte:

DerDUDE:
Vielleicht noch ein wenig zum Thema Ska-Geschichte?: Es wird häufig von 1-3 Ska-Welle gesprochen. Inwieweit könnt ihr euch damit identifizieren? Was kommt nach der 3. Ska-Welle? Wie seht ihr die Zukunft des SKA?

The Blue Beat:
Ob 2., 3. oder 10. Welle, völlig egal, wir können uns mit Definitionen, die aus unserer Sicht keinen Wert haben, nichts anfangen. Ska muss nicht definiert werden, Ska sollte Spass machen

DerDUDE:
Wie kommt es, eurer Meinung nach, dass sich die meisten jungen Bands entweder in Richtung traditional Ska oder Ska-Punk entwickeln?

The Blue Beat:
Was ist denn dazwischen, „The Blue Beat“?

DerDUDE:
Warum hat es der Ska so schwer, sich zu etablieren? Ist Ska zum ewigen Schlummerdasein verdammt?

The Blue Beat:
Ska ist keine Musik für Massen, Ska ist Musik für Charakterköpfe und Konditionswunder. Daher gab es in den letzten 50 Jahren der Ska-Geschichte nur vereinzelte Ausreißer „nach Oben“.


Schließlich was Allgemeines:

DerDUDE:
Letztlich noch ein paar allgemeine Fragen: Welche Band / Ska-CD würdet ihr den Surfern/Ska-People besonders ans Herz legen wollen? (Mal abgesehen von euren eigenen ;-)

The Blue Beat:
Die LP „That’s SKA“ aus den 60ern sowie „Prince Buster“ oder mal was ganz Anderes aus den 90ern, die „Dance Hall Crashers“.

DerDUDE:
Wen würdet ihr als den "Godfather of Ska" bezeichnen?

The Blue Beat:
Man sagt, es wäre Laurel Aitken; Axel: Er muss es auch gewesen sein, denn er hat sich auf Ingos Tele mit den Worten verewigt: „to my best friend ingo“

DerDUDE:
Welche SKA-Page würdet ihr den Surfern im Netz besonders empfehlen? Welche Favoriten habt ihr?

The Blue Beat:
Ingo empfiehlt: Ein Besuch auf YouTube und man wird von der ganzen Palette der Ska Musik in Ton und Bild wahrlich verwöhnt. Axel: Dito!
Ansonsten natürlich Deine ;-) und Ska Talk!


DerDUDE:
Was steht an nächsten Projekten/ Konzerten an? Wird es eine neue CD geben?

The Blue Beat:
Wir haben immer noch vor eine Live-CD zu erstellen, sind jedoch noch nicht dazu gekommen das Material zu sichten, vielleicht nach dem Jubiläum in diesem Jahr im KuBa Jülich.
Konzerte: 21.6.08 im Wild Rover, Aachen, 27.6.08 in Langerwehe, Herbst 2008 Kulturbahnhof Jülich „25 Jahre The Blue Beat“ mit Freunden. Herbst 2008 im Sonic Ballroom Köln.

DerDUDE:
Sagt doch was ihr wollt ... ;-)

The Blue Beat:
Viel Spaß beim Lesen und man sieht sich….

DerDUDE:
Ich danke euch für dieses sehr informative Interview!


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