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Bandname:
KINGSTON KITCHEN

Mitglieder (Instrumentenzuordnung):

Dr. Ring Ding - Gesang / Posaune
Arjen Bijleveld - Posaune
Sybren Bijleveld - Altosaxophon / Tenorsaxophon
Hiddeous Wijga - Piano / Orgel
Jeroen von Tongeren - Gitarre
Merijn vd Wijdeven - Bass
Dimitrov Jeltsema - Schlagzeug


Durchschnittsalter:33

Gründungsjahr: 2005

Ort/Herkunft: Rotterdam, NL & Münster, D


Internetadresse: www.rsjf.nl/kingstonkitchen/
www.myspace.com/kingstonkitchen

CDs:
Today’s Special (2007) (Megalith USA / Megalith Europe)

Datum des Interviews: August 2008


Die "direkten" Fragen ;-):

DerDUDE:
Hallo! Mal ein paar Fragen direkt zu euch, wenn ich darf?:
Wie würdet ihr eure Musikrichtung als Ska-Band näher charakterisieren?

Kingston Kitchen:
Traditioneller Ska mit starken Blues-, Swing- und Jazz-Einflüssen. Eigenkompositionen und ungewöhnliche Coverversionen von Jazz- und Popsongs früherer Jahrzehnte.

DerDUDE:
Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen?
Kingston Kitchen:
„Kingston“ wegen der Hauptstadt Jamaikas, „Kitchen“ weil wir was heißes zusammenkochen.

DerDUDE:
Welchen Song sollte man sich anhören, um eure Musik am besten kennenzulernen?
Kingston Kitchen:
„You Make Me Sing“

DerDUDE:
Hat euch eine Ska-Band /Ska-Persönlichkeit am meisten beeinflußt?

Kingston Kitchen:
Vor allem die ersten Ska-Musiker, z.B. Skatalites und was daraus hervorging, aber auch Künstler aus Swing, Jazz, Country, Rock, Blues…

DerDUDE:
Welches ist euer Lieblingssong/ -CD?

Kingston Kitchen:
„Below The Bassline“ von Ernest Ranglin

DerDUDE:
Welche Musikrichtung, neben dem SKA, hat euch am meisten geprägt?

Kingston Kitchen:
Die einzelnen Mitglieder kommen aus verschiedenen Bereichen, daher gibt es Prägungen aller Art von Klassik bis Rockabilly und von Reggae bis Funk und Jazz – das schlägt sich aber nur bedingt in der Musik nieder.

DerDUDE:
Gibt es eine Botschaft, die ihr mit eurer Musik vermitteln wollt?

Kingston Kitchen:
wie haben Freude am musizieren, an packenden Grooves und schönen Melodien.

DerDUDE:
Hat SKA für euch auch eine politische Bedeutung?
Kingston Kitchen:
Ska ist, wie jede Musik, universal verständlich. Dazu kommt der Rhythmus, der einen nicht loslässt. Ska ist für uns daher ein ideales Mittel zur Volkerverständigung! Allein die Tatsache, dass wie selber multikulturell und multinational sind, ist schon ein kleiner Beweis dafür…


Die Fragen zu den Konzerten:

DerDUDE:
Ein paar Fragen zu euren Konzerten: Was waren eure besten und schlimmsten Konzertorte?
Kingston Kitchen:
Wir haben vor allem auf französischen Festivals viel Spaß – die Leute sind offen und haben Lust zu feiern!)

DerDUDE:
Auf SKA-Konzerten findet man ja wirklich die unterschiedlichsten Typen. Wie würdet ihr euer Publikum charakterisieren?
Kingston Kitchen:
Sehr durchmischt – vom tanzfreudigen Rudegirl bis zum avancierten Jazzfan kommen alle und sind gern gesehen.

DerDUDE:
Was spielt ihr als Zugabe (welchen Song)?
Kingston Kitchen:
„Latin Goes Ska“

DerDUDE:
Mit welcher Band würdet ihr am liebsten zusammen auftreten?
Kingston Kitchen:
Es gibt da keine Favoriten. Jede Band, die ihre Musik mit Liebe macht, sehen wir gerne.

DerDUDE:
Was mich schon immer beschäftigt, ist die Frage, wie ihr mit Nazi-Skins auf Konzerten umgeht?
Kingston Kitchen:
Die kommen eigentlich nicht zu uns – wahrscheinlich sind wir nicht hart genug…


Fragen zur Ska-Geschichte:

DerDUDE:
Vielleicht noch ein wenig zum Thema Ska-Geschichte?: Es wird häufig von 1-3 Ska-Welle gesprochen. Inwieweit könnt ihr euch damit identifizieren?
Was kommt nach der 3. Ska-Welle? Wie seht ihr die Zukunft des SKA?
Kingston Kitchen:
Es gibt jede Menge Klassifizierungen, die nicht immer nötig sind. Was die Grooves angeht, sind wir sicherlich in der traditionellen „First Wave“ verhaftet. Historisch natürlich in der dritten bzw. vierten.

Ska wird es immer geben, in allen bereits bestehenden und neuen Varianten. Und sicher wird es immer eine Undergroundmusik sein.

DerDUDE:
Wie kommt es, eurer Meinung nach, dass sich die meisten jungen Bands entweder in Richtung traditional Ska oder Ska-Punk entwickeln?

Kingston Kitchen:
Die Erfahrung habe ich nicht gemacht, ich sehe vor allem auf Festivals die unterschiedlichsten Musikmixe auf Ska-Basis.


DerDUDE:
Warum hat es der Ska so schwer, sich zu etablieren? Ist Ska zum ewigen Schlummerdasein verdammt?

Kingston Kitchen:
Vielleicht, weil es die Puristen unter den Fans nicht gerne sehen, wenn „ihre“ Musik von einem zu großen Publikum gekannt wird.

Darüberhinaus gibt es auch immer wieder Popsongs in den Charts, die einen Ska-Groove haben, nur wird es da nicht Ska genannt, bzw. ist es den meisten Hörern nicht bewusst, dass es sich um Ska handelt.


Schließlich was Allgemeines:

DerDUDE:
Letztlich noch ein paar allgemeine Fragen: Welche Band / Ska-CD würdet ihr den Surfern/Ska-People besonders ans Herz legen wollen? (Mal abgesehen von euren eigenen ;-)

Kingston Kitchen:
Ich mag vor allem Bands wie Hepcat, Slackers, Rotterdam Ska Jazz Foundation…

DerDUDE:
Wen würdet ihr als den "Godfather of Ska" bezeichnen?

Kingston Kitchen:
Vor allem Produzenten wie Coxsone Dodd und Duke Reid, die dafür gesorgt haben, dass gut klingende Aufnahmen von Ska entstehen konnten.

DerDUDE:
Welche SKA-Page würdet ihr den Surfern im Netz besonders empfehlen? Welche Favoriten habt ihr?

Kingston Kitchen:
www.ska-pics.de

www.derdude-goes-ska.de

http://www.stubbornrecords.com/forums/

DerDUDE:
Was steht an nächsten Projekten/ Konzerten an? Wird es eine neue CD geben?
Wann kommt sie raus und was wird auf uns zukommen?

Kingston Kitchen:
Momentan ist es auf dem Live-Sektor still für uns, weil wir noch in anderen Bands spielen, aber bald geht es wieder auf tour durch Europa. Weitere Aufnahmen sind noch nicht in Aussicht, wir sind alt und müssen uns von den letzten erholen…

DerDUDE:
Ich danke euch für dieses informative Interview!


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