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Bandname:
Skalamanda


Mitglieder (Instrumentenzuordnung):

Drums: Bongo

Percussion: Russell

Gitarre: Lutschi

Bass: Timo

Keyboard: Markus

Leadvocals: Thilo

Trompete: Dani

Posaune: Christoph


Durchschnittsalter: 27,5

Gründungsjahr: Juli/1999

Ort/Herkunft: Schweinfurt/Bayern


Internetadresse: www.skalamanda.de

CDs: Á la Ska 1999 EP
Ska fiction 2001 EP

Be shaky 2002 Album

210 2007 Album

Datum des Interviews: 10.02.2007


Die "direkten" Fragen ;-):

DerDUDE:
Hallo! Mal ein paar Fragen direkt zu euch, wenn ich darf?:
Wie würdet ihr eure Musikrichtung als Ska-Band näher charakterisieren?

Skalamanda:
Unser musikalischer Charakter ist durch eine Vielzahl an Stilen geprägt, die wir alle vereinzelt oder auch in Summe mit Ska kombinieren. Das Ergebnis ist schlichtweg tanzbare Gute-Laune-Partymucke.

DerDUDE:
Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen?
Skalamanda:
Auf der damals recht verzweifelten Suche nach einem Bandnamen saßen wir auf einer Sitzbank mit Blickrichtung zu einem Salamander-Schuhgeschäft. Irgendeiner kam auf den Trichter „Skalamander“ könnte ganz gut taugen und wir waren alle so bekloppt zu zustimmen.

Ein Jahr später haben wir mitbekommen, dass es den Namen schon gibt. Wir wollten uns aber nicht umbenennen, also schimpften wir uns fortan „Skalamanda“.

DerDUDE:
Welchen Song sollte man sich anhören, um eure Musik am besten kennenzulernen?
Skalamanda:
Eindeutig „Ska up your life“. Dieser gehört mit zu den ältesten von uns, aber er ist auf nahezu jedem unserer Tonträger zu finden. Den werden wir bis ins Bandgrab spielen, das ist sicher.

DerDUDE:
Hat euch eine Ska-Band /Ska-Persönlichkeit am meisten beeinflußt?

Skalamanda:
Das kann man so nicht eindeutig beantworten, aber wir denken dass Interpreten wie „Dr. Ring Ding“, „Toasters“ bis hin zu „Operation Ivy“ und „Rancid“ eindeutig ihre Spuren hinterlassen haben.

DerDUDE:
Welches ist euer Lieblingssong/ -CD?

Skalamanda:
Unsere aktuelle Scheibe ist unser Favorit. Natürlich ;-) Uns auf einen Lieblingstrack zu einigen ist uns selbst nach stundenlanger Diskussion nicht gelungen.

DerDUDE:
Welche Musikrichtung, neben dem SKA, hat euch am meisten geprägt?

Skalamanda:
80er Jahre L.A. Glamour Hard Rock, Punk und Advertising Jingles ;-)

DerDUDE:
Gibt es eine Botschaft, die ihr mit eurer Musik vermitteln wollt?

Skalamanda:
Das Leben ist zu kurz und zu interessant um es mit zweckloser Sinnsucherei zu verschwenden. Einfach sein, sich selbst nicht zu ernst nehmen, nicht rumjammern sondern handeln und das Schöne genießen.

DerDUDE:
Hat SKA für euch auch eine politische Bedeutung?

Skalamanda:
Die politische Bedeutung von Ska ist für uns bei „Skalamanda“ eher untergeordnet. Selbstverständlich beziehen wir zu vielen Themen eine ganz klare Position, aber Skalamanda als Band ist für uns nicht das Sprachrohr um Politik für oder gegen etwas zu machen. Dafür sind wir als einzelne in diversen Initiativen aktiv. Musik, Lebenshilfe etc..


Die Fragen zu den Konzerten:

DerDUDE:
Ein paar Fragen zu euren Konzerten: Was waren eure besten und schlimmsten Konzertorte?
Skalamanda:
Einmal in Kassel, wo wir uns im Regen auf einem matschigen Parkplatz umziehen mussten. Pfui. War echt scheiße.

Ansonsten waren die Konzerte der letzten Jahre durch die Bank geil. Alle Leute haben das Haus gerockt. Danke.

DerDUDE:
Auf SKA-Konzerten findet man ja wirklich die unterschiedlichsten Typen. Wie würdet ihr euer Publikum charakterisieren?
Skalamanda:
Sehr durchwachsen. Egal was Alter, Herkunft oder Bildungstand angeht. Aber tanzwütig ist eine recht treffende Beschreibung. =)

DerDUDE:
Was spielt ihr als Zugabe (welchen Song)?
Skalamanda:
Sehr oft muss was von ACDC herhalten. ;-)

DerDUDE:
Gibt es ein verrücktes Erlebnis auf einer Tour, welches erzählenswert ist?
Skalamanda:
Wir hatten mal einen Trink-Contest im Programm.

Das eine mal hatten wir in einer Schule mit Alk-Verbot gespielt, wo beide Kontrahenten hinterher Cola-light gekotzt hatten, ein andermal hat jemand einen rohen und schlecht gekauten Kohlrabi vor die Tür gesetzt. Unglaublich was manch einer für so eine Skalamanda CD tut. ;-)

DerDUDE:
Mit welcher Band würdet ihr am liebsten zusammen auftreten?
Skalamanda:
Das ist uns eigentlich wurscht. Die Hauptsache ist sie sind nett und passen vom Stil her zu uns.

DerDUDE:
Was mich schon immer beschäftigt, ist die Frage, wie ihr mit Nazi-Skins auf Konzerten umgeht?
Skalamanda:
Wir hatten noch nie Skins auf Konzerten die sich in irgendeiner Form als Nazis erkennbar machten. In den meisten Läden die wir heimsuchen kommen Faschos erst gar nicht rein und sollten (allein schon aus eigenem Interesse) lieber weit wegbleiben.

Wenn wider erwarten sich mal einer auf eines unserer Konzis verirrt, wird er mit mehr oder weniger Nachdruck gebeten zu gehen.

Genau wie jeder andere, der denkt er kann Trouble fabrizieren. Das dulden wir nicht. Punkt.


Fragen zur Ska-Geschichte:

DerDUDE:
Vielleicht noch ein wenig zum Thema Ska-Geschichte?: Es wird häufig von 1-3 Ska-Welle gesprochen. Inwieweit könnt ihr euch damit identifizieren? Was kommt nach der 3. Ska-Welle? Wie seht ihr die Zukunft des SKA?

Skalamanda:
Gleiche Stelle, andre Welle. Es geht klar weiter.

Vielleicht reden die Leute in 50 Jahren gar nicht mehr von den 3 sondern von insgesamt X Wellen, von denen die letzen 2 Wellen möglicher Weise mit Drum & Bass oder sogar Beethoven verwandt sein werden. Lassen wir uns überraschen.

DerDUDE:
Wie kommt es, eurer Meinung nach, dass sich die meisten jungen Bands entweder in Richtung traditional Ska oder Ska-Punk entwickeln?

Skalamanda:
Pauschale Frage, entsprechend Antwort.

Die einen haben auf dem Pausenhof gekifft und gehen es gechilled an, und die anderen sind Hyperaktiv mit einem verschobenen Aggressionstrieb.

Schmarrn.

Das liegt vermutlich an der Entwicklung der einzelnen Personen und Gruppen. Region& Wirtschaft, lokale Szene, gelebte und wie auch vorgelebte Kultur und natürlich auch der Geschmack spielen da große Rollen. Wenn man das alles entsprechend analysiert und schlussfolgert (was wir jetzt mal nicht als unsere Aufgabe betrachten) kann man bestimmt eine unendlich langweilige soziologische Abhandlung verfassen. Und wer braucht das schon, wenn man nicht gerade in der Marketingabteilung von einem dicken Großlabel sitzt?

DerDUDE:
Warum hat es der Ska so schwer, sich zu etablieren? Ist Ska zum ewigen Schlummerdasein verdammt?

Skalamanda:
Ewig währt am längsten, oder? Ska ist nicht zum Schlummerdasein verdammt!

Jeder hat täglich mit Ska zu tun, aber leider bekommen es die nur wenigsten mit und stellen dann so unqualifizierte Fragen wie „Hä? Sga? Was issen Sga?“ Sei es nun die Hausmeister Krause Werbung mit Moskowskaya, das neue Gwen Stefani Video oder als Hintergrundmusik zu irgendwelchen TV und Radio-Shows wo es lustig zu gehen soll: Sga ist da.


Schließlich was Allgemeines:

DerDUDE:
Letztlich noch ein paar allgemeine Fragen: Welche Band / Ska-CD würdet ihr den Surfern/Ska-People besonders ans Herz legen wollen? (Mal abgesehen von euren eigenen ;-)

Skalamanda:
Support your local ska band. Alles was lokal ist.

DerDUDE:
Wen würdet ihr als den "Godfather of Ska" bezeichnen?

Skalamanda:
Hier sollte natürlich der Name Laurel Aitken fallen. Aber Harry Belafonte und Luis Armstrong sind genauso schuld an dem was wir heute als Ska kennen und lieben. (Girl from Kingston Town- echt gut)

DerDUDE:
Welche SKA-Page würdet ihr den Surfern im Netz besonders empfehlen? Welche Favoriten habt ihr?

Skalamanda:
Der Dude natürlich!! Eine super Plattform, mit allen Infos die man braucht. Hat uns sehr geholfen.

DerDUDE:
Was steht an nächsten Projekten/ Konzerten an? Wird es eine neue CD geben?

Skalamanda:
Wir haben gerade das Album „210“ aufgenommen und werden erstmal nur Konzerte spielen.

DerDUDE:
Wann kommt sie raus und was wird auf uns zukommen?

Skalamanda:
Im April 2007. Dann gibt’s ein dickes Pfund auf die Ohren.

Der Name „210“ kommt daher, dass die meisten Songs mit 210 bpm eingespielt sind. Das ist objektiv betrachtet sauschnell. Natürlich sind auch gediegenere Stücke mit auf der Scheibe.

Der Sound wird ein Ohrenschmaus. Da haben Sven Peks mit seinem „Forsthaus Falkenau“ und Andreas vom Masterlab ganze Arbeit geleistet.

DerDUDE:
Platz für eigene Kommentare, Anmerkungen von euch!!!...

Skalamanda:
Wir danken allen die Bands wie uns unterstützen! Dickes Dankeschön!

DerDUDE:
Ich danke euch für dieses ausführliche und informative Interview!


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