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Bandname:
Ken Guru and the Highjumpers

Mitglieder (Instrumentenzuordnung):
Marc Biskup - Animateur;
Markus Mehlig - Gesang,
Posaune; Maximilian Kunze - Gitarre;
Tommy Schirmer - Bass;
Björn Reinemer - Schlagzeug;
Jean-Paul Mendelsohn - Saxophon;
Philipp Bellman - Orgel;
Pascal Hien - Posaune


Durchschnittsalter: 17

Gründungsjahr: 2005

Ort/Herkunft:
Dresden/Radebeul


Internetadresse:
www.highjumpers.co.uk

Datum des Interviews: 12.8.2005


Die "direkten" Fragen ;-):

Miansha/DerDUDE:
Hallo! Mal ein paar Fragen direkt zu euch, wenn ich darf?:
Wie würdet ihr eure Musikrichtung als Ska-Band näher charakterisieren?

Ken Guru and the Highjumpers:
Es ist eine heiße Mischung aus traditionellem Ska, Reggae und das ganze mit viel Power.

Miansha/DerDUDE:
Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen?

Ken Guru and the Highjumpers:
Ein langer Abend, gute Biere und ein bisschen Kreativität...


Miansha/DerDUDE:
Welchen Song sollte man sich anhören, um eure Musik am besten kennenzulernen?
Ken Guru and the Highjumpers:
Take Ska - eine Adaption des Paul Desmond/Dave Brubeck Klassikers Take Five!


Miansha/DerDUDE:
Hat euch eine Ska-Band /Ska-Persönlichkeit am meisten beeinflußt?

Ken Guru and the Highjumpers:
Da gibt es sehr viele. Momentan gerade The Slackers und The Aggrolites, aber natürlich auch die legendären Skatalites!

Miansha/DerDUDE:
Welches ist euer Lieblingssong/ -CD?

Ken Guru and the Highjumpers:
Das unterscheidet sich stark. Allgemein hören wir gerade The Inciters mit Manifesto gern und Lee Perrys Album Panic In Babylon...


Miansha/DerDUDE:
Welche Musikrichtung, neben dem SKA, hat euch am meisten geprägt?

Ken Guru and the Highjumpers:
Wenn man da Reggae dazuzählen kann?! Sonst noch ein bisschen Soul, Surf, Jazz

Miansha/DerDUDE:
Gibt es eine Botschaft, die ihr mit eurer Musik vermitteln wollt?

Ken Guru and the Highjumpers:
Zu tanzen, andere zu respektieren, ...

Miansha/DerDUDE:
Hat SKA für euch auch eine politische Bedeutung? Wenn ja, welche?
Ken Guru and the Highjumpers:
Eigentlich weniger. Aber dies hängt vom jeweiligen Interpreten ab.
Klar ist Ska-Musik nie faschistisch/rassistisch, aber sonst gibt es viel. Für uns nicht, da wir uns nicht mit der Musik politisch ausdrücken wollen.


Die Fragen zu den Konzerten:


Miansha/DerDUDE:
Ein paar Fragen zu euren Konzerten: Was waren eure besten und schlimmsten Konzertorte?

Ken Guru and the Highjumpers:
Die besten waren, glaube ich, oft in Dresden (GrooveStation). Schön war es auch in Köln (MTC).
Am schlimmsten war es in einem Gasthof in Neukirchen, wo der Strom ausfiel. Den Leuten hat es, wie uns, aber trotzdem Spaß gemacht.

Miansha/DerDUDE:
Was spielt ihr als Zugabe (welchen Song)?

Ken Guru and the Highjumpers:
Meistens ein Medley aus verschieden Reggae-Hits nur mit der Rhytmus Gruppe.
Manchmal auch Monkey Man oder Bella Ciao.

Miansha/DerDUDE:
Wie würdet ihr euer Publikum charakterisieren?

Ken Guru and the Highjumpers:
Sehr Nett. Viele schöne Frauen, jung - alt und sonst eine gute Mischung aus Skins und Hippies :-).


Miansha/DerDUDE:
Gibt es ein verrücktes Erlebnis auf einer Tour, welches erzählenswert ist?

Ken Guru and the Highjumpers:

Als wir aus Berlin zurück nach Dresden gefahren sind hatten wir die Sonne im Rücken...

Miansha/DerDUDE:
Mit welcher Band würdet ihr am liebsten zusammen auftreten?

Ken Guru and the Highjumpers:
The Skatalites (wird sich ja bald erfüllen), The Slackers und viele viele mehr!

Miansha/DerDUDE:
Was mich schon immer beschäftigt, ist die Frage, wie ihr mit Nazi-Skins auf Konzerten umgeht?

Ken Guru and the Highjumpers:
Damit hatten wir noch nie Probleme...Zum Glück. Nur einmal wollte uns einer erklären wie man wie ein Berserker singt!


Fragen zur Ska-Geschichte:


Miansha/DerDUDE:
Vielleicht noch ein wenig zum Thema Ska-Geschichte?: Es wird häufig von 1-3 Ska-Welle gesprochen. Inwieweit könnt ihr euch damit identifizieren? Was kommt nach der 3. Ska-Welle? Wie seht ihr die Zukunft des SKA?

Ken Guru and the Highjumpers:
Ich glaube, dass wir uns schon in der Zukunft des Ska befinden. Viel weiter kann es nicht gehen.
Das einzige was unerschlossen blieb (größtenteils) ist elektronischer Ska. Man weiß aber nicht ob dies noch kommen wird.
Vieles kann man vorher nicht bestimmen. im 18. Jahrhundert hätte keiner an die Existenz der Beatles oder Stones im 20. Jahrhundert geglaubt.


Miansha/DerDUDE:
Wie kommt es, eurer Meinung nach, dass sich die meisten jungen Bands entweder in Richtung traditional Ska oder Ska-Punk entwickeln?

Ken Guru and the Highjumpers:
Es ist oft so, dass man sich in der Jugend Extremes heraussucht.
Zum Beispiel ist man Punk, Gothic, Skinhead (...). Dies spiegelt sich auch in der Musik der Jugendlichen wieder.
Oft steigt man als Band (wie wir) mit Punk ein und nimmt überall her Einflüsse mit auf.
Bei traditional Ska hat man als Band den Anspruch genauso originell und authentisch zu klingen wie die Vorbilder, was bei Ska-Punk nicht so sehr im Vordergrund steht!

Miansha/DerDUDE:
Warum hat es der Ska so schwer, sich zu etablieren? Ist Ska zum ewigen Schlummerdasein verdammt?

Ken Guru and the Highjumpers:
Das weiss man nicht, aber da zurückblickend gesehen Ska schon fast ein halbes Jahrhundert eher unpopulär bei der breiten Masse war, ist dies unwahrscheinlich.
Es wird immer wieder leute geben die sich mit Ska auseinander setzten werden und diese Musik hören werden. Somit liegt es auch an uns Ska nicht aussterben zu lassen. Vielleicht hat eine Band auch mal Glück ein größeres Publikum anzuziehen. Aber Ska ist nunmal keine Pop-Musik in dem Sinne. Es gibt zwar gerade einen großen Reggae-Boom aber ska wird davon nicht wesentlich profitieren (leider!).



Schließlich was Allgemeines:


Miansha/DerDUDE:
Letztlich noch ein paar allgemeine Fragen: Welche Band / Ska-CD würdet ihr den Surfern/Ska-People besonders ans Herz legen wollen? (Mal abgesehen von euren eigenen ;-)

Ken Guru and the Highjumpers:
Als Ursprung auf jeden Fall die Skatalites (dazu eignet sich die "Foundation Ska"), dann Prince Buster und die Trojan Ska Box Set Vol. 1. 2Tone-Musik von Madness (One Step Beyond) und von Modernen Bands vielleicht typisch 3rd Wave die Toasters oder Mr. Review.

Miansha/DerDUDE:
Wen würdet ihr als den "Godfather of Ska" bezeichnen?

Ken Guru and the Highjumpers:
Vielleicht Tommy McCook, Don Drummond und Jackie Mittoo als Musiker und Derrick Morgan, Prince Buster und Laurel Aitken als Sänger. Oder doch die Produzenten Coxsone Dodd, Duke Reid?! Wir wissen es nicht, aber sie waren alle genial!

Miansha/DerDUDE:
Welche SKA-Page würdet ihr den Surfern im Netz besonders empfehlen? Welche Favoriten habt ihr?

Ken Guru and the Highjumpers:
Ska-talk.com, Ska-Pics und die Eure. Aber natürlich auch skatime.de und Rudi's ska-times.de.

Miansha/DerDUDE:
Was steht an nächsten Projekten/ Konzerten an? Wird es eine neue CD geben? Wann kommt sie raus und was wird auf uns zukommen?

Ken Guru and the Highjumpers:
Ein Skatalites Support im November, ein Auftritt in der Neuen Mensa der TU Dresden und ein Gig auf der Insel in Berlin, was noch kommt wird auch für uns noch spannend seinů Eine CD muss unbedingt her. Vielleicht auch eine Live Aufnahme.

Miansha/DerDUDE:
Platz für eigene Kommentare, Anmerkungen von euch!!!...

Ken Guru and the Highjumpers:
Wir danken für das nette Interview und sehen uns bei der nächsten dicken Fatsche!


Miansha/DerDUDE:
Wir danken euch für dieses informative Interview!


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